geschaeftsmodelle

14 digitale Geschäftsmodelle mit denen du 2021 online Geld verdienst

Eine gute Geschäftsidee alleine ist leider nicht viel wert. Wenn du damit Geld verdienen willst, benötigst du ein Geschäftsmodell. Was das überhaupt ist, welche Geschäftsmodelle es aktuell gibt, die du komplett online umsetzen kannst und was du jeweils benötigst, erkläre ich dir heute in diesem Beitrag.

Damit du sofort beginnen kannst, mit deiner Idee Geld zu verdienen und das für dich beste Geschäftsmodell findest, zeige ich dir die besten digitalen Geschäftsmodelle, mit denen du teilweise ohne Vorwissen oder Startkapital 2021 dein Online-Business starten kannst.

Wenn du eher ein klassisches Unternehmen/Startup aufbauen möchtest, lies auch gerne die etwas theoretischen Ausführungen dazu, am Ende des Artikels 🙂

Ein ganz wichtiger Tipp Vorweg: Kombiniere am besten langfristig mehrere Geschäftsmodelle. So erzielst du die besten Ergebnisse.

Was ist überhaupt ein Geschäftsmodell?

Ein Geschäftsmodell beschreibt die Funktionsweise deines Online-Business, also wie es für deine Kunden Mehrwert liefert und sich finanziert. Es ist eine Zusammenstellung verschiedener Komponenten, von der Wahl deiner Zielgruppe, der Marketingkanäle, der Monetarisierungsstrategien usw., die dein Business einzigartig machen.

Es gibt bisher keine einheitliche Definition für Geschäftsmodelle, aber hilfreiche Methoden (z.B. Business Modell Canvas), um ein Geschäftsmodell zu entwickeln bzw. zu analysieren und strategisch weiter zu entwickeln.

Kurz gesagt geht es beim Geschäftsmodell einfach darum, wie du mit deiner Idee Geld verdienst.

Deine Idee könnte es z.B. sein, ein Restaurant zu eröffnen.

Das Geschäftsmodell umfasst dann die Speisekarte, die Kunden, den Standort, usw.

Weil es aber viel Zeit und Geld kostet ein Restaurant zu eröffnen und du außerdem an einen Ort gebunden bist, betrachten wir digitale Geschäftsmodelle.

Beispiele dafür sind:

  • ein eBook / Buch schreiben
  • einen Onlinekurs erstellen

Das sind zwei gute Geschäftsmodelle zum starten und wenn du mit diesem Artikel fertig bist, kannst du folgende Artikel lesen, in denen ich dir Tipps gebe, wie du beides umsetzen kannst:

Im Mitgliederbereich der Online-Business Akademie, findest du auch konkrete Fallstudien dazu mit den jeweiligen Einnahmen und kannst Fragen stellen.

Warum brauche ich ein Geschäftsmodell?

Weil du sonst kein Geld verdienen kannst. Egal wie toll deine Idee ist. Geld ist dabei aber nur eine einfach messbare Kennzahl für den Mehrwert den du lieferst. Umso mehr Menschen du mit deiner Idee hilfst, umso mehr Geld wirst du verdienen.

Warum ein digitales Geschäftsmodell?

Dafür gibt es viele Gründe, von denen ich dir ein paar nenne:

  • Du kannst ortsunabhängig arbeiten
  • Du kannst beliebig skalieren und tauscht deine Zeit nicht mehr direkt gegen Geld
  • du benötigst oftmals nicht mehr als einen Computer und Internet, manchmal reicht sogar ein Smartphone
  • Du bist unabhängig und frei von einem Arbeitgeber oder dem Staat
  • Du kannst dir eine für dich sinnvolle Tätigkeit suchen

Digitale Geschäftsmodelle schaffen klassische Geschäftsmodelle ab

Ganz wichtig ist:

Auch wenn wir uns hier auf der Seite nur um das Thema Online-Business und meist meist Einzelunternehmer/kleine Teams konzentrieren, das Thema digitaler Geschäftsmodelle betrifft fast alle Industrien, Berufsgruppen und Unternehmen.

In den letzten Jahren gab es gravierende Änderungen. Spotify und Co. haben mit dem Musikstreaming praktisch den CD-Verkauf und die Musikabteilung im Mediamarkt nutzlos gemacht.

Die Musikindustrie hatte es völlig verschlafen, auf ein digitales Geschäftsmodell umzusteigen und wem das passiert, der wird in Zukunft in einigen Branchen keine Chance mehr haben.

Vor allem durch die digitalen Möglichkeiten werden auch ständig neue Geschäftsmodelle erfunden, kombiniert oder weiterentwickelt und krempeln ganze Branchen um, indem sie den Kunden in den Fokus stellen und bestehende technische bzw. digitale Komponenten geschickt kombinieren.

Ein weiteres Beispiel ist die Taxi-Plattform “Uber”. Über das Internet verbindet sie Autofahrer und Menschen, die von A nach B wollen. Falls du Uber mal benutzt hast, weißt du wie extrem komfortabel das ist. In der App auf den Standort drücken, direkt über die App bezahlen und tolle Zusatzfunktionen, wie die Anzeige der Wartezeit. Warum also noch klassische Taxis nutzen?

Die deutschen Taxis haben es mit Verboten versucht, den Fortschritt aufzuhalten… teilweise auch mit Erfolg und dann viel zu spät eigene Versuche mit Apps gestartet.

Ganz so extrem ist es nicht immer, aber Unternehmen die die Effizienz von digitalen Lösungen erkannt haben und ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, sind ihrer Konkurrenz meist enorm voraus.

Eine ganz wichtige Änderung, die ich aktuell und in den kommenden Jahren sehe, ist der Bereich private Bildung.

Die Schulen, Ausbildungen und Universitäten sind zum Großteil nicht mehr Zeitgemäß in ihren Lerninhalten.

Wir kommen da raus, und können uns nichts zu Essen machen, wissen nichts über Finanzen, Mietverträge, Rentenversicherung oder wie man eine Steuererklärung macht und von Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Beziehungen, Sinnsuche, Selbstverwirklichung, etc. sind wir noch viel weiter weg.

Deshalb sehe ich insbesondere digitale Geschäftsmodelle im privaten Bildungsbereich wie Coaching oder Infoprodukte extrem stark wachsen in den kommenden Jahren.

Zum Glück für dich, denn die kann jeder einfach umsetzen und ich zeige dir gleich, welche konkret das sind 🙂

Digitale Geschäftsmodelle, die du sofort starten kannst

Folgende digitale Geschäftsmodelle kannst du ohne Startkapital und Vorwissen schnell starten, sind skalierbar und bieten die Möglichkeit, passives Einkommen aufzubauen.

Einsteigern empfehle ich mit Affiliate Marketing, Productized Services/Dienstleistung oder digitalen Produkten anzufangen.

Aber weil das hier ja eine lange epische Liste werden soll, kommt ein bisschen fortgeschrittenes Zeug dazu 😉

Überblick

Falls du noch ganz neu in dem Thema bist, hier erstmal eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Einschätzungen. Die folgenden 6 Kennzahlen haben wir zur Einschätzung der einzelnen Geschäftsmodelle verwendet.

Für alle Kennzahlen gilt, ein höherer Wert ist immer besser für dich.

Das Vorwissen besagt, wie hoch die Lernkurve ist und ob du bereits Fachwissen mitbringen solltest.

Das Startkapital besagt, mit wie viel Geld du Anfangs starten solltest. 10 bedeutet, du benötigst kein Startkapital und 1 bedeutet, du brauchst relativ viel Geld. Hier gilt aber grundsätzlich umso weniger Geld du zur Verfügung hast, umso mehr musst du selbst machen und meist dauert es dann auch länger.

Der Schwierigkeitsgrad ist von 1-10, wobei 10 leicht ist und 1 sehr schwer.

Für den Zeitaufwand gilt, umso mehr Zeit du investierst, um so besser deine Ergebnisse. Wir betrachten hier den Mindestaufwand, damit du damit ca. 1.000 Euro im Monat verdienen kannst.

Die Anlaufzeit bedeutet, wie lange du ungefähr benötigst, bis die ersten 1.000 Euro verdient hast.

Das Potential gibt an, wie viel du insgesamt mit dem jeweiligen Geschäftsmodell verdienen kannst. Hier spielen verschiedene Faktoren wie Skalierbarkeit, Abwechslung, Leidenschaft oder die Unabhängigkeit eine Rolle.

Affiliate Marketing

Affiliate-Marketing bedeutet, dass du ein Produkt eines anderen Anbieters empfiehlst z.B. mit Hilfe eines speziellen Links und wenn jemand über deinen Link das Produkt kauft, erhältst du eine Provision.
  • Vorwissen - 9/10
  • Startkapital - 10/10
  • Schwierigkeitsgrad - 9/10
  • Zeitaufwand - 9/10
  • Anlaufzeit - 5/10
  • Potential - 7/10
Vorteile
  • Kein Startkapital notwendig
  • Du brauchst kein Vorwissen
  • Du brauchst kein eigenes Produkt
Nachteile
  • Abhängig vom Produktanbieter
  • Nur ein Teil der Einnahmen geht an dich
  • Benötigt Reichweite
Gesamtwertung
8.17
Fazit
Affiliate-Marketing ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet, benötigt kein Startkapital und kaum Vorwissen. Es kann ein wenig dauern, bis du die ersten größeren Einnahmen konstant erzielst und solange du keine eigenen Produkte hast, ist dein Business immer von anderen abhängig. Du kannst Affiliate-Marketing aber sehr gut mit anderen Geschäftsmodellen kombinieren und solltest es auf jeden Fall in deinem Online-Business nutzen.
8.17/10

Details

Das bekannteste Beispiel für Affiliate-Marketing ist wohl Amazon. Klick z.B. mal auf diesen Link hier, du kommst auf die Amazon Webseite und wenn du darüber mein Buch jetzt kaufst, erhalte ich 10% Provision vom Verkaufspreis und du ein geniales Buch das dir zeigt, wie dieses ganze Thema Online-Business wirklich funktioniert.

Warum? Weil Amazon so Marketing-Kosten spart, sie müssen keine Werbung machen, wenn ich das für sie mache. Also zahlst du nicht mehr und ich kriege praktisch einen Betrag von Amazon, dafür das ich ihnen helfe, mehr Produkte zu verkaufen.

Affiliate-Marketing gibt es in nahezu allen Branchen, von Software über digitale Infoprodukte bis hin zu Gewinnspielen.

Das Gute daran ist, du kannst dich jetzt sofort beim Amazon Partnerprogramm anmelden und innerhalb von 5 Minuten selbst solche Links erstellen. Die verteilst du dann auf Facebook, WhatsApp oder deiner eigenen Webseite und schon kannst du damit Geld verdienen.

Du brauchst also kein eigenes Produkt, kein Vorwissen und hast keinerlei Risiken.

Du findest auf unserem YouTube Kanal eine Videoanleitung, wie du mit Affiliate-Marketing und einer WordPress-Seite ganz einfach beginnen kannst. Wenn du noch keine WordPress-Seite hast, sieh dir zuerst dieses Video an, wo wir gemeinsam innerhalb weniger Minuten diese erstellen.

Um mit Affiliate-Marketing zu starten brauchst du aber manchmal noch nicht einmal eine Webseite. Ein Instagram-Account, bzw. jede andere Social-Media-Plattform, kann ausreichend sein.

Nur Follower alleine bringen dir natürlich gar nichts, aber wenn die Follower deine Links klicken oder Produkte kaufen, dann wird ein Business draus.

Ich nutze Affiliate-Marketing jetzt seit über 15 Jahren und denke, dass es eines der mit Abstand besten Geschäftsmodelle für den Start ist. Ich hab dazu verschiedene sogenannte Nischenseiten und auch in Gesprächen, Artikeln, etc. baue ich einfach überall irgendwo meine Affilliate-Links ein. Auch wenn es manchmal nur ein paar Euro sind, ist der Aufwand einfach so gering, dass jeder machen sollte, der eine Webseite hat.

Einige meiner Webseiten verdienen nur um die 50 Euro im Monat und einige viele tausend. Alles ist möglich, wenn du dir die richtige Nische suchst und regelmäßig an deinen Inhalten arbeitest. Neue Webseiten benötigen bei mir meist ca. 2-3 Monate, bis die ersten Besucher über die Suchmaschinen kommen, aber dann ist es ein größtenteils passives Einkommen.

Deine ersten Schritte mit Affiliate-Marketing

Wenn Affiliate-Marketing für dich interessant klingt, und das sollte es auf jeden Fall, dann kannst du hier unsere Affiliate-Marketing Schnellstart Anleitung herunterladen.

In dieser erfährst du, was notwendig ist, um deinen ersten Euro mit Affiliate-Marketing in möglichst kurzer Zeit zu verdienen.

Digitale Produkte / Infoprodukte

Bei einem Infoprodukt bereitest du dein Fachwissen über einen bestimmten Bereich oder deine Lösung für ein Problem als digitales Informationsprodukt auf. Das kann beispielsweise ein eBook, Buch, Kurs, Webinar oder ähnliches sein.
  • Vorwissen - 7/10
  • Startkapital - 10/10
  • Schwierigkeitsgrad - 9/10
  • Zeitaufwand - 8/10
  • Anlaufzeit - 7/10
  • Potential - 10/10
Vorteile
  • Kein Startkapital notwendig
  • Du kannst dich mit einem für dich sinnvollen Thema befassen, Menschen helfen und deine eigenen Probleme lösen
  • Sehr gut skalierbar
  • Einmaliger Aufwand zur Erstellung des Produktes
  • Du kannst bestehende Marktplätze nutzen und beöntigst keine eigene Reichweite
Nachteile
  • höherer Aufwand zu Beginn
  • Produktpflege/Wartung je nach Thema
Gesamtwertung
8.5
Fazit
Digitale Infoprodukte sind für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet, benötigen kein Startkapital und kaum Vorwissen. Es kann ein wenig dauern, bis du die ersten größeren Einnahmen konstant erzielst aber je nach Strategie können diese dann sehr hoch ausfallen. Für mich ganz klar das beste Geschäftsmodell, um ein passives unabhängiges Einkommen aufzubauen. Ich liebe daran, dass du völlig freie Themenwahl hast, etwas Sinnvolles tust und anderen Menschen damit hilfst.
8.5/10

Details

Für mich ganz klar aktuell das beste Geschäftsmodell und für alle Einsteiger eine gute Wahl. Du kannst dir ein beliebiges Thema aussuchen und darüber ein digitales Produkt wie ein eBook oder einen Online-Kurs erstellen, in dem du das Thema anderen vermittelst.

Das kannst du dann auf einem Marktplatz oder bei deinem Zahlungsanbieter hochladen und hast ein voll automatisiertes und skalierbares Online-Business. Klingt jetzt sicher erstmal noch ein bisschen abstrakt, aber weil das Thema so toll ist, hab ich dazu eine Podcastfolge aufgenommen, in der ich alles ausführlich erkläre.

Zur: Podcastfolge zum Thema, in der ich alles ausführlich erkläre.

In meinem Buch “Online Business für Einsteiger” zeige ich dir, wie du in nur 7 einfachen Schritten mit deinem ersten eigenen Infoprodukt starten kannst und du solltest dir diese beiden Artikel zu dem Thema noch durchlesen: passives Einkommen und digitalen Infoprodukten.

Das Prinzip ist sehr einfach: Erkenne ein Problem, finde eine Lösung und schon hast du ein Business.

Details dazu kannst du hier nachlesen und dort findest du auch mein kostenloses Buch, wie du Ideen für digitale Infoprodukte findest.

In dem Buch “Online-Business für Einsteiger” findest du praktisch meine Erfahrungen aus den letzten Jahren, in denen ich mein Einkommen mit Infoprodukten aufgebaut habe. Das Ergebnis sind über 150.000 verkaufe Bücher, tausende Kursteilnehmer und ganz gute Einnahmen 😉

Wenn du es richtig anstellst, kannst du bereits innerhalb einer Woche mit einer ersten Version deines digitalen Produktes starten und Einnahmen erzielen.

Deine ersten Schritte

Zu diesem Thema gibt es ein ganzes Buch von mir, dass dir Schritt für Schritt zeigt, wie du ein digitales Produkt erstellst und erfolgreich verkaufst. Das Wissen, eignet sich auch für die anderen hier vorgestellten Geschäftsmodelle und spart dir ein paar Jahre ausprobieren und lernen. Absolute Pflichtlektüre für alle, die am Anfang ihres Online-Business stehen oder bisher keinen Erfolg hatten.

online business fuer einsteiger

Selfpublishing

Als Selfpublisher schreibst/veröffentlichst du Bücher auf großen Marktplätzen wie Amazon.
  • Vorwissen - 5/10
  • Startkapital - 10/10
  • Schwierigkeitsgrad - 8/10
  • Zeitaufwand - 6/10
  • Anlaufzeit - 6/10
  • Potential - 7/10
Vorteile
  • Kein Startkapital notwendig
  • Viele positive Nebeneffekte als Autor wie der Expertenstatus und die Sichtbarkeit
  • Besonders gut in Kombination mit anderen Geschäftsmodellen wie Coaching / Infoprodukten wie Kursen
  • Du kannst bestehende Martplätze nutzen
  • ortsunabhängig
  • Sehr einfach skalierbar und sehr geringe technische Hürden
Nachteile
  • Sehr viel Konkurrenz mittlerweile
  • Du benötigst erst ein fertiges Produkt
  • Viele relativ kleine Einnahmen
  • Ein gutes Buch zu schreiben ist aufwendiger als man denkt
Gesamtwertung
7
Fazit
Für alle, die sich einen Expertenstatus aufbauen wollen, dabei noch passives Einkommen generieren möchten und schon immer mal Autor sein wollten, ein tolles Geschäftsmodell. Besonders Coaches sollten die Möglichkeit eines Buches nutzen.
8.5/10

Details

Selfpublishing ist eigentlich eine Variante der digitalen Informationsprodukte. Mit dem Unterschied, dass du nicht unbedingt eine Webseite oder eigene Reichweite benötigst, weil du auf bestehende Marktplätze wie Amazon mit deinem Buch gehst.

Dank Amazon KDP kannst du heutzutage innerhalb kürzester Zeit dein eigenes Buch völlig kostenlos auf dem größten Buchmarktplatz der Welt veröffentlichen. Dazu schreibst du einfach in einem Schreibprogramm deiner Wahl einen Text, formatierst den ansprechend, lädst den hoch und schon kann man überall auf der Welt dein Buch kaufen.

Sowohl als eBook als auch als gedrucktes Buch im sogenannten Print on Demand Verfahren, bei dem das Buch erst dann gedruckt wird, wenn jemand es bestellt. Du hast also keine Kosten oder Risiken.

Ich habe ca. 2016 mit dem Selfpublishing angefangen, mehr als 10 Bücher selbst geschrieben, über 150.000 Bücher mittlerweile verkauft und im direkten Verkauf bringen gute Bücher auch gerne über 1.000 Euro im Monat. Im Durchschnitt sind es so ca. 500 Euro im Monat.

Und das völlig passiv. Keine Webseite, kein Marketing, keine laufende Arbeit, wenn das Buch erstmal fertig ist.

Aber die Aufgabe so ein Buch zu schreiben unterschätze ich selbst immer wieder. Ein bisschen Zeit solltest du dir dafür nehmen.

Hinweis: Es gibt auch einige die das Schreiben des Buches von Ghostwritern erledigen lassen oder aber sogenannte Private Label Rights von Büchern kaufen und dann fremde Bücher veröffentlichen. Das funktioniert teilweise aber ist meiner Meinung nach meist kein nachhaltiges Business. Es sei denn, du findest sehr gute Autoren, aber dann kostet dich ein Buch viele tausend Euro in der Erstellung. Durch die vielen Schrottbücher, die durch billig Ghostwriter für 400 Euro pro Buch erschienen sind, ist das ganze Geschäftsmodell ein bisschen in Verruf geraten.

Persönlich liebe ich es aber zu schreiben und wenn dir das liegt, ist das ein tolles Geschäftsmodell oder auch nur Hobby, mit dem du nebenbei Geld verdienen kannst.

Tipp: Du kannst deine Bücher dann auch noch als Hörbücher einsprechen bzw. einsprechen lassen und so dein Einkommen deutlich steigern.

Deine ersten Schritte als Selfpublisher

  1. Such dir ein Thema, über das du schreiben willst
  2. Schreib dein Buch.
  3. Lad das Buch hoch.

Wenn du ausführlich alle Schritte von der Idee zum Bestseller-Sachbuch nochmal nachlesen willst, habe ich dazu einen ausführlichen Artikel mit meiner Methode geschrieben, wie ich Bücher veröffentliche. Den findest du hier:

Freelancing / Dienstleistung

Als Freelancer bietest du eine Online-Dienstleistung an.
  • Vorwissen - 5/10
  • Startkapital - 10/10
  • Schwierigkeitsgrad - 8/10
  • Zeitaufwand - 5/10
  • Anlaufzeit - 10/10
  • Potential - 7/10
Vorteile
  • Kein Startkapital notwendig
  • Sehr schnell hohe Einnahmen möglich
  • Du brauchst kein eigenes Produkt
  • Du kannst bestehende Martplätze nutzen
  • Meist ortsunabhängig
Nachteile
  • Du tauscht Zeit gegen Geld
  • Abhängigkeit von Kunden
  • Termine
  • Schwierig zu skalieren
Gesamtwertung
7.5
Fazit
Für alle, die in sehr kurzer Zeit ein Zusatzeinkommen online aufbauen wollen, ist die Tätigkeit als Freelancer der richtige und meiner Meinung nach schnellste Weg. Die Stundenlöhne reichen je nach Tätigkeit von 10 Euro bis weit über 100 Euro für Tätigkeiten die du alle innerhalb weniger Wochen/Monate lernen kannst.
8.5/10

Details

Das ist denke ich ein verkanntes Geschäftsmodell. Insbesondere im Online-Business wollen viele immer gleich Produkte oder das passive Einkommen. Aber der schnellste Weg, um ortsunabhängig zu arbeiten und ein “normales” Einkommen zu ersetzen, sind meist Dienstleistungen bzw. die Tätigkeit als Freelancer für andere.

Als Freelancer kannst du bereits innerhalb weniger Stunden dein erstes Geld online verdienen.

Beispiele für Dienstleistungen, die du als Freelancer erledigen kannst, gibt es viele:

  • Programmierung
  • eine Webseite erstellen
  • Texte schreiben
  • Grafiken erstellen
  • Fotografie
  • Übersetzungen
  • eine Suchmaschinenanalyse
  • Videoschnitt
  • und vieles mehr.

Auf Plattformen wie fiverr.com, freelancermap.de, freelancexpress.de, upwork.com, dasauge.de und twago.de, content.de kannst du sehen was besonders gefragt ist und häufig angeboten wird.

Deine Dienstleistung kannst du also über genannte Plattformen anbieten, über Facebook-Gruppen, LinkedIn, über Google Anzeigen bewerben usw.

Die Einstiegshürden sind sehr gering und viele Dienstleistungen kannst du innerhalb weniger Wochen lernen und anbieten.

Sieh dir dazu einfach eine beliebige Anleitung online an, übe ein paar mal und dann kannst du bereits Geld dafür nehmen.

Als ich mit dem Bereich angefangen habe, war es so, dass ich die meisten Dinge für die ich beauftragt wurde noch gar nicht konnte. Aber ich war sicher, dass ich das schon rechtzeitig lernen würde 😉 Ich habe also die Aufträge erstmal angenommen und dann angefangen mich in das Thema einzuarbeiten und das hat immer gut funktioniert.

Das Tolle dran ist auch, dass du diese Fähigkeiten dann später auch in deinem eigenen Online-Business verwenden kannst.

Wie viel du als Freelancer verdienst hängt jedoch stark von deinem Thema / deinen Kunden ab. Wenn du Firmen in Deutschland als Kunde hast, beginnen die Stundensätze bei ca. 40 Euro und gehen für qualifizierte Tätigkeiten auch bis über 100 Euro. Wenn du dich an private Personen / Einzelunternehmer richtest, wirst du mit den Stundensätzen etwas heruntergehen müssen meist, aber dafür hatte ich da das Gefühl, dass meine Arbeit viel mehr geschätzt wurde und ich mag diese persönliche Zusammenarbeit mehr.

Deine ersten Schritte als Freelancer

  1. Erstelle dir einen Account, auf den gängigen Freelancer Plattformen.
  2. Lerne eine der Tätigkeiten, die dort nachgefragt werden.
  3. Bewirb dich auf die Aufträge und erfülle sie immer so gut wie du kannst. Kundenzufriedenheit ist extrem wichtig!

Productized Service

Ein Productized Service bedeutet, dass du eine Dienstleistung anbietest und deren Ablauf standardisierst und gegebenenfalls später automatisierst.
  • Vorwissen - 4/10
  • Startkapital - 9/10
  • Schwierigkeitsgrad - 6/10
  • Zeitaufwand - 5/10
  • Anlaufzeit - 9/10
  • Potential - 8/10
Vorteile
  • Wenig Startkapital notwendig
  • Sehr schnell hohe Einnahmen möglich
  • Meist ortsunabhängig
  • Sehr gut, um unternehmerisches Denken zu lernen
Nachteile
  • Du tauschst anfangs deine Zeit gegen Geld
  • Abhängigkeit von Kunden
  • Termine
Gesamtwertung
6.83
Fazit
Für alle, die in sehr kurzer Zeit ein Zusatzeinkommen online aufbauen wollen und unternehmerisches Denken lernen wollen, ist ein Productized Service ein guter Weg. Du kannst ohne Startkapital und Risiko innerhalb weniger Tage bereits erfolgreich dein erstes Geld verdienen.

Details

Productized Service bedeutet, dass du eine Dienstleistung anbietest und deren Ablauf standardisierst und gegebenenfalls später automatisierst.

Ideen für Productized Services findest du auf allen Online-Marktplätzen für Freelancern oder wenn du nach HowTo-Anleitungen in Foren oder Blogs suchst. Du könntest eine Tätigkeit wie das Formatieren von eBooks nehmen. Du erstellst dir entsprechende Formatierungsvorlagen und bietest das als Dienstleistung an.

Der größte Vorteil für dich bei Productized Services ist, dass du sofort starten und deine Dienstleistung anbieten kannst. Damit ist dein neues Online-Business auch sofort profitabel, da Zahlungen im Voraus üblich sind.

Ich mag außerdem daran, dass du sehr gut wichtige Fähigkeiten als Unternehmer lernen kannst. Du lernst Prozess zu dokumentieren, Aufgaben auszulagern, Kundengewinnung, etc. Dieses Wissen wird dir bei deinen gesamten Online-Business Aktivitäten weiterhelfen

Für den Start ist auch keine Webseite notwendig. Kunden kannst du auch auf Facebook oder Online-Marktplätzen finden. Für deine Kunden ist der Vorteil, dass sie ein fertiges Produkt erhalten. Im Gegensatz zu einer Software beispielsweise, in die man sich erst einarbeiten und die man selber anwenden muss. Kaufen und fertig.

Deine ersten Schritte zum Productized Service

Einen Productized Service kannst du innerhalb von 24 Stunden starten und bereits profitabel sein. Du kannst auch bereists in deinem ersten Monat ein solides Nebeneinkommen von über 1.000 Euro im Monat aufbauen.

Ich habe das mehrfach gemacht und zeige dir in meinen Fallstudien, wie ich dabei vorgegangen bin. Im Wesentlichen waren es die folgenden vier Schritte:

  1. Finde eine Dienstleistung
  2. Dokumentiere den Ablauf / die Prozesse
  3. Erstelle eine Verkaufsseite
  4. Finde Kunden

Service Flipping

Service Flipping bedeutet, dass du eine Dienstleistung günstig einkaufst und teurer verkaufst.
  • Vorwissen - 5/10
  • Startkapital - 6/10
  • Schwierigkeitsgrad - 5/10
  • Zeitaufwand - 7/10
  • Anlaufzeit - 9/10
  • Potential - 8/10
Vorteile
  • Wenig Startkapital notwendig
  • Sehr schnell hohe Einnahmen möglich
  • Meist ortsunabhängig
  • Sehr gut, um unternehmerisches Denken zu lernen
Nachteile
  • Die Qualität der eingekauften Dienstleistungen ist erfolgsentscheidend
  • Termine, Absprachen, Organisation, Koordination
Gesamtwertung
6.67
Fazit
Ein tolles Geschäftsmodell, wenn Organisation und die Kommunikation mit Menschen deine Stärke sind und du schnell skalieren willst. Lässt sich auch sehr gut mit Productized Services kombinieren.

Details

Beim Service Flipping kaufst du eine Dienstleistung günstig ein und verkaufst diese teurer weiter.

Das ist also nichts anderes als das, was jeder Supermarkt oder Einzelhändler macht. Günstig einkaufen, teurer verkaufen.

Du kannst z.B. auf Marktplätzen wie Fiverr.com sehr günstig Übersetzungen, Transkriptionen, Texte, Links, etc einkaufen und verkaufst diese dann für wesentlich mehr Geld entweder direkt an Endkunden im Businessbereich oder aber auf anderen Marktplätzen.

In vielen Ländern auf der Welt, sind Mitarbeiter deutlich günstiger und trotzdem viel motivierter und teilweise besser qualifiziert als hier in Deutschland. Du bildest also nur die Schnittstelle und wenn Kommunikation und Organisation deine Stärken sind, ist das ein tolles Geschäftsmodell für dich.

Ich habe Service Flipping auch für die Skalierung bestehender Productized Services genutzt. Ich habe anfangs die Dienstleistungen selbst ausgeführt und nachdem die Idee validiert war, habe ich diese günstiger ausgelagert. Meine Auftraggeber waren in Deutschland, wo die Löhne sehr hoch sind und meine “Mitarbeiter” saßen in günstigeren Ländern in Osteuropa bzw. Asien.

Die Große Herausforderung war es jedoch immer alles zu koordinieren und die Qualität sicher zu stellen. Mir war das auf Dauer zu stressig, aber das sind auch leider überhaupt nicht meine Stärken.

Deine ersten Schritte im Service Flipping

Der Start und die Umsetzung ist zum Glück denkbar einfach:

  1. Finde potentielle Kunden und was diese suchen. Dazu kannst du dich auf entsprechenden Marktplätzen umsehen.
  2. Finde Mitarbeiter, die diese Aufgaben günstiger erledigen. Dazu kannst du ebenfalls wieder dich auf den Marktplätzen umsehen. Fiverr z.B. ist wesentlich günstiger als upwork.
  3. Verkaufe den Service teuer und lasse ihn dann günstig erledigen.

Coaching

Als Coach hilfst du anderen Menschen ihre Probleme zu lösen und ihre Ziele zu erreichen. Dazu kannst du Einzelpersonen coachen aber auch Gruppen.
  • Vorwissen - 4/10
  • Startkapital - 10/10
  • Schwierigkeitsgrad - 5/10
  • Zeitaufwand - 6/10
  • Anlaufzeit - 9/10
  • Potential - 8/10
Vorteile
  • Kein Startkapital notwendig
  • Sehr schnell hohe Einnahmen möglich
  • Meist ortsunabhängig
  • direktes Feedback zu deinem Business
Nachteile
  • Zeit gegen Geld
  • Termine, Absprachen, Organisation, Koordination
Gesamtwertung
7
Fazit
Ein tolles Geschäftsmodell für alle die gerne mit Menschen arbeiten und diesen helfen.

Details

Manchmal fehlt es an Wissen, um ein bestimmtes Problem zu lösen, manchmal fehlt aber einfach der persönliche Kontakt und ein Ansprechpartner.

Als Coach bietest du genau das:

Ein Coach ist der Ansprechpartner bei allen Fragen und hilft seinen Kunden in persönlichen Gesprächen ihre Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen.

Wie viele von uns würden gerne gesünder leben, abnehmen oder mehr Sport machen schaffen es aber einfach nicht?

Liegt es daran, dass wir nicht wissen was ungesund ist oder das wir weniger essen müssen?

Meist eher nicht …

Wie wäre es wenn dich dabei jemand motiviert und dich unterstützt? Wenn du Fragen oder Zweifel hast, dann ist jemand immer an deiner Seite!

Coaching kann einen enormen Mehrwert bieten und das Leben deiner Kunden grundlegend verändern.

Genau deshalb haben wir auch die Online-Business Akademie gegründet. Um uns auszutauschen und dich dabei zu unterstützen, dein erfolgreiches Online-Business aufzubauen. Nicht nur mit Wissen, sondern auch mit dem persönlichen Austausch.

Coaching kannst du sowohl 1-zu-1 als auch in der Gruppe anbieten.

Jeder beliebige Chat-Kanal wie Skype, WhatsApp, E-Mail oder auch das persönliche Gespräch ist geeignet.

Auch die technische Umsetzung ist denkbar einfach, du bietest einfach einen Buchungs-Button auf deiner Webseite an und bist dann für deine Kunden da, wenn sie dich brauchen.

Coaching ist außerdem eine hervorragende Möglichkeit, um die Herausforderungen bei einem Thema besser zu verstehen und was deinen Kunden wirklich hilft. Aus diesem Wissen heraus kannst du Gruppen-Coachings, Webinare und digitale Produkte wie Bücher und Kurse entwickeln.

Heutzutage gibt es aber viele da draußen die sich Coach für irgendwas nennen. Meiner Meinung nach ist es extrem wichtig, dass du den Leuten wirklich helfen kannst.

Deine ersten Schritte als Coach

Ich würde empfehlen mit einem Einzelcoaching zu beginnen. Das geht zum Glück einfach:

  1. Erstelle eine einfache Verkaufsseite auf der du dich, deinen Mehrwert und dein Angebot präsentierst.
  2. Mach einen einfachen Buchungsprozess über einen Anbieter wie Digistore24 oder notfalls auch einfach Paypal. Wichtig ist nur, dass du deinen Kunden einen Buchungslink schicken kannst.
  3. Erstelle einen einfachen Verkaufsprozess. Ideal ist für Einsteiger meist das kostenlose Kennenlerngespräch. Dazu bindest du einen Anbieter wie calendly auf deiner Webseite ein, notfalls reicht auch ein Kontaktformular, und darüber können deine Interessenten ein kostenloses 30 minütiges Kennenlerngespräch bei dir buchen. Wenn im Gespräch alles passt dann verschickst du den Buchungslink.
  4. Im letzten Schritt brauchst du nur sogenannte “Leads” also potentielle Kunden. Die findest du am schnellsten über Social-Media wie LinkedIn oder Instagram, je nachdem wer deine Zielgruppe ist. Als Coach empfehle ich dir mit einem CRM zu arbeiten, einer Software, in der du deine potentiellen Kunden verwalten kannst.
  5. Langfristig entwickelst du dann eine Methode und skalierst über Gruppencoachings.

Mitgliederbereiche

Ein Mitgliederbereich ist ein spezieller Bereich auf deiner Webseite für den deine Kunden im Idealfall regelmäßig einen Beitrag zahlen und im Gegenzug einen Mehrwert in Form von Inhalten oder Unterstützung bekommen.
  • Vorwissen - 4/10
  • Startkapital - 8/10
  • Schwierigkeitsgrad - 5/10
  • Zeitaufwand - 4/10
  • Anlaufzeit - 4/10
  • Potential - 8/10
Vorteile
  • Wenig Startkapital notwendig
  • Ortsunabhängig
  • Regelmäßige Zahlungen
  • Communityaufbau
Nachteile
  • Die Pflege ist je nach Angebot zeitintensiv
  • Du benötigst Reichweite, Mehrwert und regelmäßig einzigartige Inhalte
Gesamtwertung
5.5
Fazit
Einen Mitgliederbereich würde ich eher als Ergänzung zu anderen Geschäftsmodellen sehen. Es dauert relativ lange, bis du konstante Einnahmen hast und die Interaktion mit den Mitgliedern kostet viel Zeit. Die regelmäßigen Einnahmen machen es trotzdem zu einem sehr interessanten Geschäftsmodelle und außerdem ist der Austausch mit deiner Community ein interessanter Mehrwert.

Details

Ein Mitgliederbereich ist beispielsweise der Zugang zu einer Community/einem Forum, in dem sich Menschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, gegenseitig unterstützen und weiterhelfen.

Die Online Business Akademie hier ist ein Beispiel für so einen Mitgliederbereich. Wir helfen Einsteigern und Fortgeschrittenen ihr Online-Business aufzubauen und zu skalieren. Wir tauschen uns aus zu Ideen, Geschäftsmodellen, Trends, Fallstudien und was sonst so passiert.

Neben dem Forum gibt es einen großen Wissensbereich mit Kursen und Anleitungen. Für diesen erstelle ich regelmäßig Videoanleitungen, von denen du auf unserem YouTube Kanal einige Beispiele sehen kannst.

Die Grundidee dahinter ist, dass der regelmäßige Austausch und die Unterstützung einen enormen Mehrwert bietet, besonders für Menschen, die sonst niemanden in ihrem Umfeld haben, der ähnliches macht.

Die Praxis hat gezeigt, dass das gut funktioniert und wir gemeinsam alle mehr erreichen, egal in welcher Ausgangssituation wir uns aktuell befinden.

Das Tolle für dich als Anbieter ist, dass du regelmäßige monatliche Einnahmen hast. Damit die Mitglieder zufrieden sind, ist ein aktiver Austausch wichtig und dass es regelmäßig interessante neue Inhalte gibt.

Wir machen das aktuell so, dass wir alle zwei Wochen z.B. Live Zoom Coachings für alle Teilnehmer anbieten und über das Forum kann jeder sofort Lösungen oder Feedback bekommen.

Für mich ist das aktuell mein absolutes Lieblingsprojekt, weil ich mich gerne über das Thema austausche.

Deine ersten Schritte zum eigenen Mitgliederbereich

Der Start eines Mitgliederbereiches ist sehr einfach. Du kannst einfach mit einer passwortgeschützten Webseite beginnen, du kannst manchmal auch eine Facebook/Discord/Telegram-Gruppe nehmen oder aber wie in unserem Fall mit einem Forum arbeiten.

All das ist leicht erstellt und erfordert wenig Zeitaufwand.

Dir muss aber klar sein, dass die Pflege langfristig doch sehr aufwendig sein kann. Aber wenn du dein Thema liebst, ist das kein Problem und fühlt sich auf keinen Fall wie Arbeit an.

Der Handel mit physischen Produkten - FBA / Dropshipping / Onlineshop

Beim Handel mit physischen Produkten verkaufst du einfach gesagt alles was man anfassen kann. Dazu kannst du bestehende Marktplätze wie Etsy oder Amazon nutzen oder einen eigenen Online-Shop starten. Die Produkte können alles umfassen von billigen Chinaexporten bis hin zu handgefertigtem Schmuck oder Luxusgütern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im günstigen Einkauf und teurerem Verkauf.
  • Vorwissen - 4/10
  • Startkapital - 3/10
  • Schwierigkeitsgrad - 4/10
  • Zeitaufwand - 6/10
  • Anlaufzeit - 4/10
  • Potential - 9/10
Vorteile
  • "echte" Produkte zum anfassen
  • Meist ortsunabhängig
  • Sehr hohes Verdienstpotential
Nachteile
  • hohes Startkapital notwendig
  • Lagerkosten
  • Kundenmanagement, Lagerlogistik, Retouren, etc.
  • starke Konkurrenz je nach Bereich
Gesamtwertung
5
Fazit
Ein tolles Geschäftsmodell für alle die gerne mit "echten" Produkten zum anfassen arbeiten und sich nicht vor Organisationsaufwand und Behörden scheuen. Heutzutage so einfach wie nie zuvor zu starten und enormes Potential.

Details

Du betreibst einen Online-Shop in dem Kunden physische Produkte kaufen können und kümmerst dich um Warenbestand und Werbung.

Ich denke das Geschäftsmodell kennt jeder und sollte soweit klar sein. Du kaufst etwas günstig ein bzw. stellst es selbst her und verkaufst es teurer.

Aber was nicht jeder weiß ist, wie einfach es heutzutage ist, mit einem eigenen Online-Shop erfolgreich zu werden und das man dafür weder Programmierkenntnisse, ein Lager oder eigene Produkte benötigt.

Dank Softwarelösungen wie Shopify ist es möglich mit wenigen Mausklicks einen Online-Shop zu erstellen. Völlig ohne Vorwissen und all die komplizierten Aufgaben wie Abrechnung oder Kundenverwaltung werden voll automatisch erledigt.

Auch eigene Produkt benötigst du nicht. Um eine Geschäftsidee für einen Online-Shop ohne Risiko zu testen und zu betreiben gibt es die Möglichkeit des Dropshippings.

Dropshipping bedeutet, dass du als Händler eine Ware an deine Kunden verkaufst, ohne die Produkte selbst lagern oder liefern zu müssen.

Stattdessen erfolgt die Lieferung direkt vom Lieferanten an deine Kunden – du übernimmst das Marketing und stellst deinen Online-Shop als Marktplatz zur Verfügung.

Dieses Konzept, dass ein Dritter (in dem Fall der Lieferant) alle Prozesse rund um die Lieferung, Lagerung und Stornierung übernimmt, wird als Fulfilment bezeichnet.

Eine andere geniale Möglichkeit für den Handel mit physischen Produkten ist Amazon FBA. Dabei ist Amazon praktisch der Fulfilment Dienstleister. Du zahlst eine monatliche Gebühr und dafür kannst du deine Waren direkt bei Amazon lagern und die enorme Reichweite von Amazon nutzen. In diesem Fall spricht man auch von Amazon FBA.

Amazon FBA ermöglicht es dir, deine Produkte direkt zu Amazon zu schicken und von der Reichweite eines der größten Marktplätze der Welt zu profitieren.

Du selbst entscheidest, wo du deine Produkte kaufst und wie du das Marketing gestaltest.

Etwas in Verruf geraten ist das Thema, weil viele Dropshipper billige Produkte aus China einkaufen (z.B. Alibaba, AliExpress) und die Kunden z.B. in Europa mehrere Wochen auf ihre Produkte warten lassen, die dann in unschöner China-Verpackung ankommen.

Solche Shops funktionieren ein paar Wochen bis dann die ersten negativen Bewertungen reinkommen.

Wichtig ist also, dass du die Qualität der Ware sicherstellst und die Bedürfnisse (z.B. kurze Lieferzeit, ansprechende Verpackung) deiner Kunden erfüllst.

Produkte von europäischen Lieferanten – oder europäische Fulfilment-Anbieter als Zwischenlager – ermöglichen aber auch im Dropshipping kurze Lieferzeiten.

Viele Lieferanten ermöglichen außerdem, dass du dem Produkt dein Markenlogo aufsetzt. Hier spricht man von Private Labeling. Das erhöht das Vertrauen und langfristig das Alleinstellungsmerkmal deiner Produkte.

Der Schlüssel zum Erfolg sind also gute Produkte und du solltest dich bereits mit dem Thema Reichweite und Werbung auskennen, oder aber genug Startkapital mitbringen, um das Wissen einzukaufen oder zu lernen.

Mein Tipp dazu: Fang mit Affiliate-Marketing oder Infoprodukten an. Ergänze physische Produkte erst später, wenn du bereits Reichweite hast. Ich sehe das Geschäftsmodell da eher als sinnvolle Ergänzung zu anderen Bereichen.

Wenn du z.B. eine Camping-Seite betreibst, dann baue erst Reichweite auf, verdiene paar Euro über das Amazon-Partnerprogramm und wenn du siehst, dass du Erfolg hast, dann ergänze deinen eigenen Shop.

Es gibt einige Online-Kurse in diesem Bereich zu kaufen und auch auf YouTube findest du viel kostenloses Wissen für deinen Anfang.

Ich empfehle dir mit mindestens 5.000 Startkapital zu rechnen. Wir hatten vor einer Weile mal ein Produkt in China herstellen lassen, aber bis das mit Beispielmodellen, Zoll, etc, alles geklärt war vergingen schonmal so 3 Monate.

Am Ende gab es noch einige rechtliche Hürden wie das Produktsicherheitsgesetz etc. über die uns vorher niemand informiert hatte und das Projekt wurde immer teurer.

Wenn du das Produkt dann auf einem Marktplatz wie Amazon oder im eigenen Shop hast, beginnt das Thema Reichweite. Hier wirst du auch einiges an Budget mitbringen müssen, bis du profitable Anzeigen gefunden hast.

Deshalb rate ich Einsteigern eher davon ab. Es gibt einfachere Geschäftsmodelle zum starten.

Deine ersten Schritte als Händler

Wie deine ersten Schritte aussehen hängt davon ab, wie genau du Vorgehen willst. Informiere dich über Dropshipping, FBA oder wenn du künstlerisch begabt bist, sieh dir Marktplätze wie Etsy an.

Such dir dann ein passendes Produkt und befasse dich mit dem Aufbau einer eigenen Marke.

Neben der Auswahl der Produkte ist die Fähigkeit bezahlte Werbung auf Facebook und Co. zu schalten extrem wichtig. Entweder du findest jemanden, der dich dabei unterstütz oder du musst dich hier selbst einarbeiten und dabei sicher auch einiges an Lehrgeld bezahlen.

Das ist nicht mein Themenbereich, aber mit den Stichworten solltest du wenigstens anfangen können, wenn du unbedingt willst 😀

Print on Demand- MBA & Co.

Beim Print on Demand lässt du T-Shirts oder andere Produkte mit wilden Grafiken bedrucken und verkaufst diese über entsprechende Dienstleister oder Marktplätze.
  • Vorwissen - 9/10
  • Startkapital - 8/10
  • Schwierigkeitsgrad - 9/10
  • Zeitaufwand - 8/10
  • Anlaufzeit - 5/10
  • Potential - 8/10
Vorteile
  • Wenig Startkapital notwendig - Du kannst auch mit 0 Euro starten, aber bisschen Geld für Reichweite hilft
  • Ideal für kreative
  • Gut Auszulagern
  • Keine Risiken
  • Sehr einfach umzusetzen
Nachteile
  • Hohe Einnahmen erfordern oft sehr hohe Verkaufszahlen - also große Reichweite oder viele Produkte
  • Mittelmäßig sinnvoll - Aber Geschmackssache
Gesamtwertung
7.83
Fazit
Ein tolles Geschäftsmodell für alle die einfach nur ein paar Euro online verdienen wollen, egal womit. Keine Risken, wenig Starkapital und super einfach umzusetzen.

Print on Demand bedeutet, dass du Waren mit individuellen Inhalten/Motiven anbietest, die erst erstellt werden, wenn ein Kunde sie bestellt hat.

Das können Bücher, T-Shirts, Tassen und vieles mehr sein. Du lädst dein Design oder Buch einmalig auf einem Marktplatz wie Amazon hoch und um die gesamte Herstellung, Lagerung, Lieferung und Stornierung und kümmert sich der Anbieter!

Das gleiche Prinzip wie oben beim Selfpublishing mit den Büchern und auch hier gibt es ein Angebot von Amazon, dass sich Merch by Amazon nennt.

Alternativen sind Spreadshirt, RedBubble und viele mehr.

Lies z.B. hier auch meinen Artikel zum Thema Merch by Amazon wo du völlig ohne Risiko und mit sehr geringem Aufwand die enorme Reichweite von Amazon nutzen kannst, um erfolgreich Merch-Produkte zu verkaufen die T-Shirts, Pullover, etc.

Ich hab das mal getestet und habe auf Fiverr ca. 40 T-Shirt Designs erstellen lassen. Die Grafiken habe ich dann einfach bei Merch by Amazon hochgeladen und mit extrem wenig Aufwand waren es ca. 100$ im Monat passives Einkommen. Von den 40 Designs waren es aber nur 3 die sich überhaupt verkauft haben, also das Geschäftsmodell funktioniert wirklich nur auf Masse.

Umso mehr Motive du hast, umso erfolgreicher wirst du.

Für mich persönlich war das Thema fast schon zu langweilig und deshalb habe ich das nicht weiter verfolgt.

Um dich besser gegen die Konkurrenz durchzusetzen, ist es sinnvoll, dieses Geschäftsmodell mit anderen zu kombinieren. Wenn du beispielsweise Reichweite über eine Webseite oder E-Mail-Liste zu deinem Thema hast, erstelle passende Bücher, T-Shirts und so weiter und biete sie deiner Community an.

Dadurch werden deine Produkte auf den Marktplätzen wie Amazon oder Spreadshirt höher platziert und auch von anderen gefunden, die dich noch nicht kennen.

Eine andere Möglichkeit ist, direkt auf diesen Marktplätzen Werbung zu schalten oder beispielsweise deine Produkte unter passenden YouTube-Videos zu verlinken. Hier solltest du aber nett sein und was ehrliches zum Video schreiben bevor du Werbung machst. 😉

Deine ersten Schritte im Print on Demand

Ich empfehle dir, mit Merch by Amazon zu starten, weil es am einfachsten ist und Amazon mit Abstand die größte Reichweite hat.

  1. Erstelle ein paar T-Shirt-Designs oder such dir einen Designer auf diversen Freelancer-Marktplätzen, die das für dich erledigen. Auf Fiverr gibt es spezialisierte Anbieter die beliebige Motive für dich erstellen und auch gleich recherchieren, welche Motive gutes Potential haben.
  2. Die Motive Lädst du dann bei Merch by Amazon hoch und wartest ab oder schaltest Werbeanzeigen.

Software-Entwicklung

Software ist ein klassisches digitales Geschäftsmodell bei dem du eine App, Webseite oder Desktopanwendung entwickelst, die ein spezifisches Problem wie z.B. Buchhaltung für deine Kunden löst.
  • Vorwissen - 4/10
  • Startkapital - 3/10
  • Schwierigkeitsgrad - 3/10
  • Zeitaufwand - 3/10
  • Anlaufzeit - 2/10
  • Potential - 9/10
Vorteile
  • Die richtige Software kann die Welt verändern und dich schwer reich machen - siehe Bill Gates und Co. Gibt einige Software Milliardäre
  • Wenn du technikbegeistert bist, kannst du dich selbst gut einbringen
  • Meist ortsunabhängig
  • Gut skalierbar
Nachteile
  • Sehr lange Anlaufzeit
  • Sehr komplex weil sehr viele Bereiche wie Technik, Mitarbeiter, Marketing, etc. zusammenkommen
  • Erfordert hohes Startkapital
Gesamtwertung
4
Fazit
Ein tolles Geschäftsmodell für alle die gerne große Träume und Visionen haben und mit Technik und Organisatorischen Themen fit sind.

Für die Fortgeschrittenen oder Leute mit ein bisschen Startkapital und einer tollen Idee, ist auch die Software-Entwicklung ein interessantes digitales Geschäftsmodell.

Du entwickelst (outsourced) ein Programm bzw. eine App, welche(s) ein spezifisches Problem für deine Zielgruppe löst.

Hier aber direkt vorweg: Bei den meisten Entwicklungen ist der Support-Aufwand und die Wartung der Software für ein Ein-Mann-Unternehmen oder kleines Unternehmen kaum zu stemmen und es ist schwer damit profitabel zu sein. Die Anlaufzeit und das erforderliche Starkapital ist bedeutend höher, als man zunächst vermuten mag.

Du musst theoretisch nicht mal selbst programmieren können. Du kannst heutzutage sehr günstig Entwickler aus Osteuropa oder Asien einkaufen.

Du kümmerst dich um die Idee, die Vermarktung und den Support. Aber auch diese drei Bereiche sind für einen alleine recht viel Aufwand.

Mit guter Planung und Erfahrung sind folgende Software-Entwicklungen für kleine Unternehmen gut geeignet:

  • Software as a Service:
    Ein SaaS-Produkt ist eine Software-Lösung, welche Unternehmen und Einzelpersonen bei der Lösung eines spezifischen Problems helfen und in der Regel als Abo-Modell angeboten werden.
    Beispiele sind: Dropbox, Microsoft Office, Zoom, G Suite, Shopify, Slack usw.
    Um als kleines Unternehmen profitabel und konkurrenzfähig zu sein, konzentriere dich auf ein ganz spezifisches Problem einer kleinen Zielgruppe. Das tolle daran ist, dass es dank unzähliger Cloud-Anbieter wie Amazon, Google oder Microsoft heutzutage sehr einfach ist, solche Softwarelösungen zu entwickeln und zu skalieren.
  • App-Entwicklung:
    Auch wenn der App-Markt überlaufen scheint, ist laut Experten eine große Lücke zwischen der Tatsache, dass immer mehr Menschen Apps täglich nutzen und vergleichsweise wenig App-Auswahl auf der anderen Seite. Sehr erfolgreich sind auch Apps, die eine sehr genaue Zielgruppe bedienen wie beispielsweise Fischer.
    Je nach App ist die Software selbst relativ simpel und dein Wartungsaufwand ist gering (Beispiel: Meditationstimer). Geld verdienen kannst du mit Werbeanzeigen, Abo-Modellen oder Upgrades (Pro-Version). Eine meiner ersten Apps, eine einfache Zitate-App, gibt es seit mittlerweile über 5 Jahren ohne Anpassungen im Playstore bei Google. Es gibt heutzutage aber auch Anbieter wo du die komplette App mit wenigen Mausklicks erstellen kannst, ganz ohne Programmierkenntnisse.

Mein erstes Startup das ich verkauft habe, war eine Software und auch danach habe ich noch paar Jahre lang alles mögliche gerne programmiert. Das hab ich sehr gerne gemacht, aber mir hat damals jegliches Marketing-Wissen gefehlt und von daher ist das praktisch alles finanziell gesehen gescheitert und am Ende hatte ich unzählige halbfertige Projekte die kaum jemand benutzt hat ;).

Heute würde ich Startkapital für Marketing und ein Entwicklerteam für mindestens ein Jahr einplanen, bevor ich überhaupt wieder ein Softwareprojekt anfassen würde. Außerdem unbedingt Prinzipien wie das MVP beherzigen.

Damit du die Kosten ein wenig einschätzen kannst:

Günstige Entwickler in Osteuropa die sehr gut sind kosten ca. ab 1.000 Euro im Monat. Ein Marketing Budget mit dem man arbeiten kann, ist ungefähr ähnlich hoch. Ein minimaler Prototyp liegt bei ca. 500-1.000 Euro für eine App.

Deine ersten Schritte im Bereich Software

  1. Erstelle einen Wireframe / Mockup mit einem Tool wie Balsamiq.
  2. Beschreibe und durchdenke sämtliche Funktionen für ein MVP im Detail.
  3. Suche dir dein Team.
  4. Starte sofort mit dem Marketing ab Tag 1.
  5. Melde dich gerne mal bei mir, wenn du eine coole Idee hast.

Disruptive Geschäftsmodelle fordern die Konkurrenz heraus

Einer der häufigsten Gründe, warum Geschäftsideen nicht umgesetzt werden ist das Gefühl, dass es bereits alles schon gibt.

Ein einigen Bereichen wie digitalen Produkten, kannst du weiter in eine Nische gehen und so deinen eigenen Weg finden.

Aber auch in scheinbar völlig übersättigten Märkten gibt es immer wieder neue Geschäftsmodellinnovationen, die ihre Konkurrenten herausfordern.

Du kannst Geschäftsmodelle und Strategien neu kombinieren und einen neuen Mehrwert und ein Alleinstellungsmerkmal für die Nutzer schaffen.

“Disrupt” (englisch) bedeutet übersetzt “stören”, “unterbrechen”.

Für einige Branchen haben große digitale Marktplätze wie Amazon, Alibaba, eBay oder AirBnb einen disruptiven Charakter. Das Geschäftsmodell ist, dass eine digitale Plattform zwischen Käufer und Verkäufer geschaffen wird und sich über Provision / Transaktionskosten und Werbeeinnahmen finanziert.

Diese Plattformen haben einen enormen Wandel im Verhalten der Konsumenten und auch der Erwartungshaltung bewirkt.

Auf Amazon ist z.B. (fast) alles verfügbar, günstig, extrem schnell geliefert und man muss nicht mal das Haus verlassen… Da können viele Läden einfach nicht mithalten.

Ein weiteres Beispiel ist die Social Media Plattform TikTok. Sie hat in 2019/2020 vor allem junges Publikum von Instagram und Youtube abgezogen. Beim genaueren Hinsehen wird klar warum die Plattform so beliebt ist:

  • Für Nutzer: Kurze automatisch abgespielte Videoclips sind perfekt für die kurze Aufmerksamkeitsspanne und Unterhaltung zwischendurch. Anders als bei Youtube oder Netflix muss der Nutzer nicht zwischen Vorschlägen entscheiden, sondern es werden einfach neue Videos im Video-Feed ergänzt. Anders als bei Instagram geht es mehr um Unterhaltung und Ideen und nicht so sehr Marken, Lifestyle und Personen.
  • Für Inhalte-Ersteller: Während der Algorithmus von Instagram & Co recht übersättigt an neuen Inhalten ist, kannst du mit TikTok schnell organische Reichweite erreichen, du kannst deine Videos mit einem integrierten Videoeditor bearbeiten und sogar die Musik von anderen Videos übernehmen! (Content Network Effect) Mit wenig Arbeit viel erreichen also. Wollen wir ja alle irgendwie…

Spannend ist dann auch zu beobachten wie sich solche Plattformen gegenseitig die Ideen kopieren und so versuchen ihren Marktanteil zu verteidigen. Kurz nachdem TikTok viral ging, kamen Youtube Shorts, Instagram Reels und Facebook Lasso raus.

Geschäftsmodell vs. Komponenten

Oft werden einzelne Komponenten und Strategien vor allem im Bereich Monetarisierung / Preis-Strategie als eigene Geschäftsmodelle bezeichnet, beispielsweise “Freemium”, “Add on” oder “Flatrate”.

Solange eine Teil-Strategie innerhalb eines Unternehmens aber durch beliebige andere ausgetauscht werden können (z.B. Freemium statt kostenlose Testphase) ist es aus unserer Sicht noch kein eigenes Geschäftsmodell.

Es gibt allerdings bestimmte Muster in Unternehmensstrategien, die so umfassend und für die Strategie und die Art des Unternehmens entscheidend sind, dass sie als eigenes Geschäftsmodell bezeichnet werden können. Das sind beispielsweise Plattformen, Abo-Modelle, Affiliate-Webseiten usw.

Komponenten, die kein eigenes Geschäftsmodell sind, aber den entscheidenden Unterschied in der Strategie und im Wettbewerbsvorteil ausmachen können:

  • Free-Modell – na ja.. wenn etwas kostenlos ist, bist du das Produkt 😉 (Beispiel: Google, Facebook)
  • Freemium – kostenlose Basis-Version und Pro-Version mit mehr Optionen
  • kostenlose Testphase
  • Add-on – separate Verrechnung von Extras (z.B. bei Rynair, kostenloser Basis-Preis aber fast alles kostet extra)
  • Affiliation – erreiche mehr Kunden durch Affiliate-Vertriebs-Partner. Wenn der Affiliate-Partner ein Produkt verkauft, bekommt er dafür eine Provision
  • Auktion
  • Cross Selling – verkaufe ein ähnliches Produkt, dass deinen Kunden auch gefallen könnte
  • Upsell – verkaufe ein teureres Produkt nachdem der Kunde ein günstiges gekauft hat
  • Downsell – verkaufe ein günstigeres Extra nach dem der Kunde ein teures Produkt gekauft hat
  • Crowdfunding – Interessenten finanzieren die Produkterstellung
  • Crowdsourcing – Aufgaben und Probleme des Unternehmens werden von den eigenen Kunden/Interessenten gelöst, die das Produkt sehr gut kennen
  • Customer Loyalty – Anreize für lange Treue
  • Direct Selling – Auslassen von Zwischenhändlern
  • E-Commerce – Transparenz und Kostenreduktion durch Online-Handel
  • Experience Selling – Emotionalisierung von Produkten und Storytelling
  • Flatrate – unlimitierter Konsum zum Festpreis
  • Long Tail – große Umsätze durch viele kleine Einzelumsätze (Beispiel: Werbeeinnahmen für Youtube, Produktmarge für Amazon)
  • Sharing-Economy – Access-over-Ownershop Modell – Vermietung (Beispiel: AirBnb, Uber, Carsharing usw.)
  • Ökosystem-Modell – Man kauft Hard- oder Software, die nur im gleichen System kompatibel ist und nutzt so immer mehr Produkte desselben Anbieters (Beispiel: Apple, Google)
  • User Experience Premium – höhere Preise durch reine Premium-Angebote (Beispiel: Apple)

Weiterer solcher Strategien sowie Beispiele aus der Praxis findest du im Buch “Geschäftsmodelle entwickeln – 55 innovative Konzepte mit dem St. Galler Business Model Generator

Methoden, um ein Geschäftsmodell zu entwickeln

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten ein Geschäftsmodell zu entwickeln, zu visualisieren und zu analysieren – vom klassischen Business Plan, über magische Vielecke, spezieller Software und das Business Modell Canvas.

Für internetbasierte Geschäftsmodelle empfehlen wir das Business Modell Canvas, weil es in wenigen Minuten erstellt ist und du damit die wichtigsten Aspekte jedes Geschäftsmodells auf einer DIN-A4 Seite im Blick hast. Diese Aspekte sind:

  1. Wertangebot,
  2. Kundensegmente,
  3. Kanäle,
  4. Kundenbeziehungen,
  5. Einnahmequellen,
  6. Schlüssel-Ressourcen,
  7. Schlüssel-Partner,
  8. Schlüssel-Aktivitäten,
  9. Kostenstruktur

In unserem Artikel über das Business Modell Canvas helfen wir dir das Modell auszufüllen und auf deine Idee zu übertragen. Gute Sache und solltest du bei jedem deiner Projekte einmal machen, damit dein Projekt nachhaltig funktioniert und von Anfang an gut aufgestellt ist.

Fazit

Technologien haben unsere Welt verändert und werden das auch weiter tun. Mach dir bewusst das klassische Geschäftsmodelle wie Einkaufen und mit Aufschlag weiter verkaufen alleine nicht mehr funktionieren werden und auch viele Jobs in Zukunft wegfallen werden.

Für viele klassische Unternehmen stellt das eine große Herausforderung dar, aber für angehende Selbständige, die viel kleiner und flexibler sind, bietet dieser Wandel eine großartige Chance ein Leben zu führen, wie es früher wohl niemals möglich gewesen wäre.

Alles was du dafür tun musst, ist anzufangen.

Hast du Lust, gemeinsam an deinem Online-Business zu arbeiten? – Werde Teil unser Community, erhalte Unterstützung von Experten, tausche dich mit uns aus und bring dein Business und dein Leben auf ein neues Level.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
0
Wenn du Fragen hast, schreib uns hier eine kurze Nachricht.x
()
x
Scroll to Top