Landing-Page

Die perfekte Landing-Page erstellen

Wenn du erfolgreich ein Online-Business aufbauen willst, musst du etwas verkaufen. Dazu brauchst du die Aufmerksamkeit deiner Interessenten und musst sie letztendlich zu einer Handlung auffordern. Das ist die Aufgabe einer Landingpage. Du zeigst dein Angebot, bietest Mehrwert und forderst zum Handeln auf.

Ich zeige dir jetzt, wie du so eine Landing-Page erstellst, welche Elemente du verwenden kannst und was du tun kannst, damit die Besucher deiner Landing-Page auch wirklich handeln.

Hinweis: Du wirst den Begriff Landing-Page sehr oft in der Onlinebusiness-Welt finden und die meisten der Online Sales-Funnel, über die du dich hier informieren kannst, benötigen mindestens eine Landing-Page. Also wichtiges Thema.

Definition Landing-Page: Was ist das überhaupt?

Eine Landing-Page ist eine Webseite mit einem klaren Ziel auf dem der die Besucher “landen” und zu einer Handlung aufgefordert werden.

Eine Landing-Page hat ihren Namen daher, weil die Besucher auf ihr “landen”. Das besondere an Landing-Pages ist, dass sie sehr “aufgeräumt” sind, also möglichst nur eine Einzige Handlungsmöglichkeit, den sogenannten Call To Action (CTA) bieten.

Landing-Pages werden im Online-Marketing dazu genutzt, um Besucher zu dieser Handlung aufzurufen.

Das kann z.B. sein:

  • Eintrag in den Newsletter (Opt In)
  • Freebie herunterladen
  • Webinar Termin sichern
  • Telefongespräch vereinbaren
  • Produkt kaufen (Sales Page)

Der Aufbau einer Landing-Page

Eine Landing-Page hat immer nur genau eine spezielle Zielgruppe, einen Handlungsaufruf und möglichst wenig Auswahlmöglichkeiten.

Ich zeige dir jetzt, welche Elemente du auf deinen Landing-Pages verwenden kannst.

Wichtiger Hinweis: Das sind alles nur Empfehlungen. Das kann funktionieren und notwendig sein aber muss nicht. Es ist dein Produkt, dein Angebot, dein Stil, du kennst du Zielgruppe und es ist dein Thema! Dein eigener Stil ist wichtig. Es gibt etliche Seiten die sagen dir, wie viele Wörter du schreiben solltest oder liefern dir komplette Textvorlagen. Ich rate davon ab. Der beste Weg zur perfekten Landing-Page ist es, wenn du langfristig mehrere Versionen erstellst und testest, welche am besten funktioniert. Dazu gibt es die Möglichkeit des Splittestings, welches du dir im Anschluss an diese Seite ansehen kannst.

Erfolgreiche Landing Pages sind meist in die folgenden Abschnitte unterteilt. Die Reihenfolge ist besonders wichtig, wenn es um Salespages, also Verkaufsseiten geht, weil du hier erst den Nutzen zeigst und DANACH das Produkt präsentierst.

Abschnitt 1: Der Nutzen (Emotio)

Im ersten Abschnitt sprichst du deine Leser vor allem emotional an, zeigst ihnen, wie sich ihr Leben zum positiven verändern wird, und stellst den Hauptnutzen dar. Was erreicht der Kunde, wenn er die Handlung durchführt? Wo steht er vorher und wo steht er hinterher?

Folgende Elemente sind hier wichtig:

Überschrift

Die Überschrift soll auf den ersten Blick drei Dinge vermitteln:

  • Was ist der Mehrwert des Angebots
  • Wer ist die Zielgruppe
  • Was soll der Leser tun

Also ein Beispiel:

  • Hol dir jetzt 50 vegane Rezepte für mehr Energie am Morgen
  • Sicher dir jetzt meinen Tradingplan für Einsteiger die profitabel an der Börse handeln wollen

Formatiere die Überschrift entsprechend groß und verwende ggf. noch eine Unterüberschrift, wenn es sonst zu lang wird.

Produktgrafik

Zeig dein Produkt. Die meisten Leute mögen es Bunt. Ich erstelle dazu meist einfach 3D-Mockups mit dem kostenlosen Tool hier.

Hero Section

Die Hero Section ist der Bereich deiner Landing Page oder Startseite, der sofort sichtbar ist und daher deine Botschaft einfach und klar rüberbringen sollte. Mit wenigen Worten und aussagekräftigen, ansprechenden Bildern soll dem User klar werden worum es geht, welchen Mehrwert er erhält und eventuell schon was der nächste Schritt ist. Dieser ist besonders entscheidend, sollte ansprechend sein und neugierig machen, damit deine Leser auch weiter scrollen.

Beispiel:

Schau dir die Startseite von Slack.com an. Was siehst du alles in der Hero Section? Mit wenigen Worten und Bildern macht Slack klar worum es geht: Eine Kollaborationssoftware für Teams. Das GIF weiter unten präsntiert Slack in Aktion, die bewegten Punkte oben zeigen die möglichen Verknüpfungen mit anderen Tools wie mit Google Drive, Asana oder Zendesk.

Außerdem kann es sinnvoll sein direkt in der Hero Section einen Call-To-Action einzubinden. Im Fall von Slack ist es der “Try for Free” Button, in dem du dich mit deiner Emailadresse einträgst. Bei einer App könnte es ein Button zum Google Play Store sein. Bei einer Personenmarke ein “Jetzt kontaktieren”-Button.

Abschnitt 2: Logik (Ratio)

Nachdem du deine Leser emotional erreicht hast, gibst du die rationale Begründung für dein Angebot. Hier ist es egal, ob es um ein Freebie (kostenloses Angebot im Tausch gegen dei E-Mail-Adresse), ein Produktverkauf oder ähnliches geht. Beim Produktverkauf ist dieser Abschnitt aber besonders wichtig, weil er eine rationale Begründung für dein Produkt gibt und deinen Interessenten ein sicheres Gefühl gibt. Folgende Elemente sprechen die Ratio an:

  • Erfolgsberichte & Testimonials (“wenn andere das geschafft haben, schaffe ich das auch”)
  • Geld-zurück-Garantie (“kein Risiko”)

Abschnitt 3: Der Handlungsaufruf (Call to Action – CTA)

Der Handlungsaufruf ist das wichtigste Element und darf auf keiner Landing-Page fehlen.

Bei einer Salespage, also einer Landing Page, bei der du etwas verkaufen möchtest, solltest du unbedingt die Reihenfolge einhalten und den Button mit dem Handlungsaufruf erst NACH dem Nutzen- und dem Logik-Teil platzieren. Was sonst nämlich passieren kann, ist folgendes: Die Besucher klicken auf den Button und kommen auf die Bezahlseite BEVOR sie sich die Nutzen- und Logikbeschreibung genauer angesehen haben. Damit wird die Kaufbereitschaft gering sein.

Beim Verkauf gilt das NVP-Prinzip: Nutzen vor Produkt. Zeige deinen Lesern ERST ausführlich den Nutzen, bevor du ihnen das Produkt zeigst. Die Kaufbereitschaft und Conversion-Rate wird enorm steigen, wenn deine Interessenten den Nutzen schon kennen und so abwägen können, ob sie bereit sind in das Produkt zu investieren.

Beispiele für Handlungsaufrufe sind:

  • kauf mein Produkt
  • Trag hier deine Email ein
  • Ruf mich an
  • vereinbare ein Termin
  • Trag dich in mein Webinar ein
  • Abonniere meinen Podcast
  • etc.

Die besten Handlungsaufrufe sind die, die gleich den Mehrwert noch mit enthalten. “Verdiene jetzt mehr Geld!”, “Werde jetzt endlich schlank!”.

Der Handlungsaufruf kann auch mehrfach auf der Seite enthalten sein. Bei günstigen Produkten platziere ich ihn meist schon zu Beginn einmal für alle schnell entschlossenen.

Abschnitt 4: Verknappung

Joa, das ist ein bisschen Geschmackssache, aber funktioniert in der Regel sehr gut. Die Idee ist: Die limitierst dein Angebot (z.B. zeitlich begrenztes Sonderangebot), um dein Produkt interessanter zu machen und einen gewissen “Kauf-Druck” zu erzeugen.

Das Design einer Landing-Page

Das Design deiner Landingpage sollte so einfach wie möglich sein. Wenig Ablenkungen, einfache Schrift, kein Menü, klare übersichtliche Seite die auch auf mobilen Geräten gut aussieht.

Ansonsten gibt es da keine speziellen Anforderungen.

Landing-Page Beispiele

Auf dieser Seite findest du gleich mehrere gute Beispiele 🙂 :

Landing-Page erstellen

Wenn du jetzt endlich deine Landing-Page erstellen willst, hast du dazu verschiedene Möglichkeiten. Ich empfehle Einsteigern immer die kostenlose Variante mit WordPress und dem jeweiligen Pagebuilder (z.B. Elementor). Es gibt viele “professionelle” All-in-One Lösung die aber in der Regel relativ teuer sind.

Auf die unterschiede und Details gehe ich jetzt ein.

Landing-Page in WordPress erstellen

Das ist wie gesagt mein Favorit, insbesondere für Einsteiger. WordPress ist kostenlos und du kannst ein Pagebuilder-Plugin installieren mit dem du ganz einfach deine Landingpage erstellen kannst mit wenigen Klicks, ohne das du etwas programmieren musst.

Kostenlos und sehr gut ist z.B. Elementor welchen ich in Kombination mit dem Astra-Template verwende. Aber alle anderen weit verbreiteten Templates wie Divi haben ebenfalls einen Pagebuilder integriert.

Sonstige Tools zur Erstellung von Landing-Pages

Es gibt diverse Tools die das komplette Erstellen der Landing-Page anbieten. Die bekanntesten sind leadpages, clickfunnels, convertri, etc. Die Kosten sind jedoch relativ hoch, die Technologie nur selten besser und du musst eine weitere Plattform verwalten.

Der große Vorteil ist, dass die Analyse und Erstellung komplexerer Verkaufsprozesse in diesen Tools meist etwas einfacher ist und dass der Verkaufsprozess, also das Herzstück deines Business, von deiner Webseite unabhängig ist und so von Möglichen ausfällen nicht betroffen ist.

Ein Tool das ich da sehr empfehlen kann ist convertri, weil es die einzig technisch überlegene Lösung ist die sehr stabil und vor allem schnell ist. Aber für Einsteiger erstmal nicht notwendig.

Praktisch hast du auch in allen anderen Tools die du so nutzen kannst wie ConvertKit, Coachy, etc. die Möglichkeit Landingpages zu erstellen. Ich bleibe aber aktuell bei WordPress, so habe ich nur eine Plattform und die volle Flexibilität ohne zusätzliche Kosten und ohne, dass die Benutzer meine Webseite verlassen müssen.

Fertige Templates für Landing-Pages

Du findest auf Webseiten wie Codecanyon fertige HTML oder auch WordPress-Templates zu kaufen für Landingpages die oftmals nur wenige Euro kosten und sich an alle wichtigen Vorgaben halten.

Wenn du das Astra oder Divi-Template in WordPress benutzt, kannst du auch fertige Landingpages direkt im WordPress-Backend installieren. Ich empfehle aber meist einfach immer die Seiten selbst zu bauen, so wie du sie brauchst und dann ggf. zu klonen und anzupassen.

Best Practises: Tipps für die richtige Umsetzung

Verwende mehrere Versionen deiner Landing-Page

Oftmals nutze ich solche verschiedenen Landing-Pages, einerseits für unterschiedliche Handlungsaufrufe und andererseits,, um verschiedene Zielgruppen zu testen.

Ich kann meinen Fitnesskurs an Leute mit Rückenproblemen verkaufen, an Leute die schnell abnehmen wollen, an Männer, an Frauen etc.

Für jede dieser Zielgruppen würde ich eine eigene Landing-Page erstellen und die jeweilige Zielgruppe sehr zielgerichtet ansprechen.

In der Praxis also nochmal zum Verständnis: Das ist keine eigene Webseite, sondern nur ein Beitrag oder eine Unterseite, deiner Webseite die du im Schritt 2 erstellt hast.

https://thomasdahlmann.com ist z.B. meine Hauptseite.

https://angebote.thomasdahlmann.com/webseite-schneller

Das ist eine spezielle Landing-Page für eine ganz bestimmte Zielgruppe, Leute, die WordPress nutzen und gerne eine schnellere Webseite hätten.

Von der Landing-Page geht es dann in den eigentlichen Verkaufsprozess.

Im Verkaufsprozess präsentieren wir dein Angebot aus Schritt 1 deinen potentiellen Kunden.

Technisch gute Umsetzung

Achte darauf, dass deine Webseite schnell genug ist, du kannst das hier kostenlos prüfen. Wenn du Unterstützung dabei brauchst, deine Seite schneller zu machen, kannst du dich bei mir melden oder hier nachlesen, wie du die Performance deiner Seite optimierst.

Ganz wichtig ist auch, dass deine Webseite responsive ist, also auch auf mobilen Geräten sehr gut aussieht und funktioniert. Bei mir sind aktuell ca. 70% der Besucher nur noch auf Mobilgeräten unterwegs. Eine Seite die das nicht berücksichtigt, verschenkt enorm viel Potential.

Im Browser kannst du dazu einfach auf “Rechtsklick -> Untersuchen” gehen und dann findest du unten Links einen Button für die mobile Ansicht. Oder du siehst dir deine Seite auf dem Handy an.

Optimieren von Landing-Pages

Der Schlüssel zum Erfolg von Landing-Pages ist testen, testen, testen und noch mal testen 😉

Dazu sind folgende drei Punkte wichtig:

Da erhöhst du die relevanten Kennzahlen für deine Landing-Page.

Das sind:

  • Anzahl der Besucher
  • Conversion-Rate

Andere Optimierungsmöglichkeiten sind diverse Design anpassungen oder Anpassungen in der Überschrift etc. Sowas kannst du alles mit den Splittests herausfinden.

Parallel dazu kannst du auch komplett verschiedene Landingpages für unterschiedliche Zielgruppen testen.

Aber wie gesagt, testen … viel mehr kannst du da nicht tun und dann messen, was am meisten Erfolg hat.

Mehr Details dazu dann später.

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